Embryotransfer

Allgemeines

Bei erfolgreicher Befruchtung werden innerhalb von 2 -5 Tagen die Embryonen in die Gebärmutterhöhle eingesetzt. Die Übertragung der Embryonen erfolgt über einen Katheter, welcher über die Scheide in den Uterus (Gebärmutter) eingeführt wird (der Vorgang entspricht einer gynäkologischen Untersuchung). Die Schwangerschaftsrate nach einer IVF-Therapie erhöhte sich bei Patientinnen unter 35 Jahren von 21,24 % (bei Rückgabe eines Embryos) auf 38,83 %, wenn zwei Embryonen retransferiert wurden. Bei der ICSI-Therapie lag die Erfolgsrate bei 20,73 %, vs. 36,5 %, wenn ein bzw. zwei Embryonen zurückgegeben wurden (D.I.R 2011). Die Schwangerschaftsrate wird durch die Übertragung von drei Embryonen nicht gesteigert (D.I.R 2011), jedoch erhöht sich deutlich die Gefahr von Mehrlingen und die damit verbundenen Risiken. Ihr Arzt wird vorher im Gespräch mit Ihnen über die Zahl der zu transferierenden Embryonen sprechen.

Die Mehrlingsrate bei der Übertragung von zwei Embryonen liegt bei der In-Vitro-Fertilisation und der intrazytoplasmatischen Spermieninjektion bei etwa 25 % (D.I.R 2011). Um höhergradige Mehrlinge und die damit verbundenen Komplikationen (Fehlbildungen, Frühgeburtlichkeit und operative Entbindung) in der Schwangerschaft sowie bei der Geburt zu vermeiden, ist bei Patientinnen unter 38 Jahren dringend zur Übertragung von nur zwei 2 Embryonen zu raten.

Eine Narkose ist für den Embryotransfer nicht notwendig.

Die Zeit nach dem Transfer wird mit Hormonen (Progesteron, Estradiol) gestützt. Sie erhalten hierzu Lutinus-Tabletten und/oder Crinone Gel sowie Estradiol-Tabletten.

Etwa 16 – 17 Tage nach dem Transfer kann durch eine Blutanalyse geklärt werden, ob die Behandlung erfolgreich war. Bitte verwenden Sie keine Tests aus der Apotheke, da diese in der frühen Phase der Schwangerschaft ungeeignet sind, insbesondere wenn Spritzen (HCG) verabreicht wurden.

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